(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Finatrans Fachübersetzungen, Rudi-Dutschke-Platz 1, E-Mail: info@finatrans.com (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über die Erbringung von Übersetzungs- und sonstigen Sprachendienstleistungen.
(2) Die Leistungen richten sich sowohl an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(1) Der Anbieter erbringt Textübersetzungen, Urkundenübersetzungen sowie weitere sprachbezogene Dienstleistungen.
(2) Beglaubigte Übersetzungen werden durch hierzu gesetzlich befugte, vereidigte bzw. ermächtigte Übersetzer erstellt. Der Anbieter ist berechtigt, zur Vertragserfüllung auch qualifizierte Subunternehmer einzusetzen.
(3) Die Auswahl und Beauftragung von Subunternehmern erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen des Anbieters. Vertragspartner des Kunden bleibt ausschließlich Finatrans Fachübersetzungen.
(4) Grundlage der Übersetzung sind die vom Kunden bereitgestellten Dokumente. Der Kunde ist für deren Vollständigkeit, Richtigkeit und Lesbarkeit verantwortlich.
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
(2) Der Kunde übermittelt die zu übersetzenden Dokumente und erhält ein individuelles Angebot.
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot ausgewiesenen Preise.
(2) Die Zahlung für Urkundenübersetzungen erfolgt grundsätzlich im Voraus. Für Übersetzungen in den Bereichen juristische Übersetzungen, Finanzübersetzungen, Lektorat/LQA, MTPE und sonstigen Sprachdienstleistungen können individuelle Vereinbarungen über eine Bezahlung auf Rechnung getroffen werden.
(3) Als Zahlungsmittel werden insbesondere PayPal, Kreditkarte und weitere auf der Website angebotene Zahlungsarten akzeptiert.
(4) Der Anbieter beginnt mit der Leistungserbringung grundsätzlich erst nach Zahlungseingang, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(1) Bei online bestellten Urkundenübersetzungen sind die im Bezahlvorgang angegebenen Lieferfristen maßgeblich (in der Regel 3-5 Arbeitstag bzw. 24 Stunden bei Expressaufträgen). Für umfangreichere Übersetzungen werden die Liefertermine individuell vereinbart.
(2) Bei Expressaufträgen verpflichtet sich der Anbieter zur Bearbeitung innerhalb der vereinbarten Frist, soweit die erforderlichen Unterlagen vollständig und rechtzeitig vorliegen.
(3) Verzögerungen aufgrund unvollständiger, fehlerhafter oder verspätet eingereichter Unterlagen gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Dies gilt auch bei Rückfragen an den Kunden, die z.B. notwendig werden, weil das Ausgangsdokument unleserliche Stellen enthält.
(1) Die Lieferung erfolgt grundsätzlich elektronisch im PDF-Format.
(2) Soweit vereinbart, erfolgt zusätzlich ein Postversand innerhalb der Europäischen Union. Bei beglaubigten Übersetzungen und Originaldokumenten erfolgt der Postversand grundsätzlich mit Sendungsverfolgung (Einwurfeinschreiben). Die Versandkosten gehen zu Lasten des Kunden.
(3) Das Risiko des Verlustes auf dem Versandweg geht bei Unternehmern mit Übergabe an das Versandunternehmen über.
(1) Der Kunde hat sämtliche für die Bearbeitung erforderlichen Informationen rechtzeitig bereitzustellen.
(2) Fachbegriffe, besondere Terminologievorgaben oder Formatierungswünsche sind vor Auftragsbeginn mitzuteilen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferten Übersetzungen unverzüglich zu prüfen und erkennbare Mängel zeitnah mitzuteilen.
(1) Der Kunde versichert, dass die dem Anbieter übermittelten Dokumente, Scans, Fotografien oder PDF-Dateien vollständig und unverändert sind und inhaltlich mit den jeweiligen Originaldokumenten übereinstimmen.
(2) Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass die eingereichten Dokumente echt sind und keine Veränderungen, Verfälschungen, Manipulationen oder sonstigen unzutreffenden Angaben enthalten.
(3) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Echtheit, Gültigkeit oder rechtliche Wirksamkeit der übermittelten Dokumente zu überprüfen. Eine technische oder sprachliche Bearbeitung der Dokumente stellt keine Prüfung ihrer Echtheit dar.
(4) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter, Schäden, Kosten und behördlichen Maßnahmen frei, die auf einer Unrichtigkeit, Fälschung oder Manipulation der vom Kunden übermittelten Dokumente beruhen, soweit der Kunde diese zu vertreten hat.
(5) Erlangt der Anbieter Kenntnis von Anhaltspunkten für eine mögliche Fälschung, Manipulation oder sonstige rechtswidrige Nutzung von Dokumenten, ist er berechtigt, die Bearbeitung des Auftrags abzulehnen oder einzustellen.
(1) Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
(2) Der Verbraucher verlangt ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt.
(3) Der Verbraucher bestätigt, dass ihm bekannt ist, dass bei vollständiger Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist sein Widerrufsrecht erlischt.
(4) Bei digitalen Leistungen oder Übersetzungsarbeiten, mit deren Ausführung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits begonnen wurde, gelten die gesetzlichen Regelungen zum Erlöschen bzw. zur anteiligen Vergütung im Widerrufsfall.
(1) Der Anbieter erstellt Übersetzungen nach bestem fachlichen Wissen und unter Berücksichtigung anerkannter Qualitätsstandards.
(2) Beanstandungen müssen unter konkreter Bezeichnung der geltend gemachten Mängel erfolgen.
(3) Bei berechtigten Mängeln erhält der Anbieter Gelegenheit zur Nachbesserung.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Für inhaltliche Fehler in den vom Kunden bereitgestellten Ausgangsdokumenten wird keine Haftung übernommen.
(4) Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden haftet der Anbieter gegenüber Unternehmern nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
(1) Sämtliche vom Kunden übermittelten Dokumente werden vertraulich behandelt.
(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den geltenden Datenschutzbestimmungen.
(3) Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung auf der Website.
(1) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Ablieferung der Übersetzung.
(2) Unternehmer dürfen Ansprüche gegen den Anbieter nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
(1) Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an der gelieferten Übersetzung.
(2) Vor vollständiger Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Anbieter.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gegenüber Unternehmern ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.